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Freunde und Förderer des MDR Rundfunkchores Leipzig e.V.

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Howard Arman

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.

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2002

Verleihung des Echo-2002-Klassik-Preises an den MDR Rundfunkchor in der Kategorie "Chorwerkeinspielung des Jahres" für "Vespers" von Rachmaninov

1998 April:

Howard Arman wird Chordirektor

1996 Mai:

Festkonzert zum 50-jährigen Gründungsjubiläum des Chores

1992 01.01.:

mit der Gründung des Mitteldeutschen Rundfunks wird der Rundfunkchor Leipzig als MDR Chor vom Sender übernommen

1989 Januar:

Israel-Gastspiel als erstes DDR-Ensemble unter Kurt Masur

1988 01. 08.:

Gert Frischmuth wird Chefdirigent (ab 01. 01. 1992: Chordirektor)

1982 Oktober/November:

erfolgreiches Japan-Gastspiel von Chor und Rundfunk-Sinfonieorchester unter Wolf-Dieter Hauschild

1980

mit Beginn der Spielzeit 1980/81 wird Jörg-Peter Weigle Chorleiter ( ab Juni 1985: Chefdirigent) des Chores

1978/80

Jochen Wehner, Gerhard Richter und Gert Frischmuth arbeiten interimistisch mit dem Rundfunkchor Leipzig

1969

Beginn der Durchführung von Schülerkonzerten in eigener Regie des Chores

1967

mit Beginn der Spielzeit 1967/68 wird Horst Neumann Chorleiter (bis 1978)

1965

mit Beginn der Spielzeit 1965/66 wird Armin Oeser Chorleiter

1964

Beginn der Tätigkeit von Horst Neumann als häufiger Gastdirigent

1962 Oktober:

fristlose Entlassung Knothes aus politischen Gründen

1957

• September: erstes Auslandsgastspiel mit zwei Konzerten in der CSSR
• Oktober: sehr erfolgreiche Konzertreise nach Dänemark, Finnland und Schweden- internationaler Durchbruch des Chores

1952

Engagement von Dietrich Knothe als Dirigent, insbesondere für A-cappella-Werke und für Einstudierungen

1949 01.08.:

Herbert Kegel wird zum Chorleiter berufen

1946

• 01.05.: zwei Konzerte des aus 27 Sängerinnen und Sängern bestehenden Kammerchores (Solistenvereinigung) Leipzig unter Heinrich Werlé in Leipzig
• 01. 08.: Übernahme des Ensembles unter dem Namen Kammerchor (Solistenvereinigung) des Senders Leipzig durch den Mitteldeutschen Rundfunk
• Herbst: Horst Karl Hessel übernimmt die Leitung des Chores

1943/45 ab 02.03. 1943:

14 ehemalige Mitglieder aus dem Chor des Reichssenders Leipzig wechseln in den Bruckner-Chor St. Florian des Großdeutschen Rundfunks, der bis April 1944 von Ramin in Leipzig aufgebaut wird und dann nach Linz wechselt.

1942 31.12.:

Auflösung des Chores des Reichssenders Leipzig

1941 Mai:

Abordnung des Chores zum Reichssender München

1940/41

Friedbert Sammler leitet den Chor des Reichssenders Leipzig

1937

• 01. 03.: erste erhalten gebliebene Rundfunkaufnahme in der Arie der Marie aus "Die Regimentstochter" von Donizetti, Dirigent: Curt Kretzschmar
• 12. 06.: erste erhaltene gebliebene A-cappella-Aufnahmen mit Volksliedern

1935 01.07.:

Curt Kretzschmar wird Leiter des Chores des Reichssenders Leipzig (bis 1940)

1934:

• Heinrich Werlé ist häufigster Gastdirigent des Chores
• 01. 07.: Umbenennung des Leipziger Solistenchores in Kammerchor (später: Chor) des Reichssenders Leipzig

1931:

• letzte Sendung mit der "Leipziger Oratorienvereinigung"
• erste Sendung mit dem "Leipziger Solistenchor"

1924 14.12.:

die " Leipziger Oratorienvereinigung", der erste Leipziger Rundfunkchor, tritt erstmals in einer MIRAG-Sendung mit Haydns "Schöpfung" unter Alfred Szendrei auf

Anfang

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Chorbiografie:

Bereits 1924 schuf Alfred Szendrei mit der Leipziger Oratorienvereinigung den ersten Rundfunkchor beim damaligen Mitteldeutschen Rundfunk. Seither existiert - mit Ausnahme einiger Kriegsjahre und unter wechselnden Namen - ein Rundfunkchor beim Leipziger Sender. Im Mai 1946 gründete Heinrich Werlé, der schon vor 1943 häufig mit dem Chor gearbeitet hatte, das Ensemble neu. Von den 27 Chormitgliedern des Jahres 1946 hatte ein beträchtlicher Teil auch schon vor dem Zweiten Weltkrieg im Leipziger Rundfunkchor gesungen. Horst Karl Hessel folgte Werlé als Leiter des Chores.

 

Unter der Ägide Herbert Kegels, der ab 1949 zunächst als Chorleiter und später als Chefdirigent des Leipziger Rundfunks wirkte, entwickelte der Rundfunkchor in den fünfziger und sechziger Jahren eine Klangkultur, die ihn in die Reihe europäischer Spitzenchöre aufrücken ließ, wo er sich bis heute behauptet. Dazu trugen später auch Dietrich Knothe, Horst Neumann, Jörg-Peter Weigle und Gert Frischmuth am Pult des Chores bei. Seit 1998 bekleidet der international anerkannte englische Dirigent Howard Arman die Position des Chordirektors.

Das Repertoire des Chores, der 1992 seine Heimat im Mitteldeutschen Rundfunk gefunden hatte, umspannt A-cappella-Literatur, Chorsinfonik und Opernchöre aus beinahe einem Jahrtausend Musikgeschichte. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen weisen ihn auch als Spezialensemble für moderne Musik aus. Ca. 200 Schallplatten und CD’s dokumentieren das umfassende Wirken des Chores. Auf Grund seiner Stärke ist der MDR Chor in der Lage, sein umfangreiches Repertoire ganz aus eigener Kraft zu bewältigen.

 

Gastspiele führten ihn in nahezu alle europäischen Länder, nach Japan und Israel: unter anderem zu den Wiener und Berliner Festwochen, den Londoner Proms, den Festspielen in Aix-en-Provence, den Salzburger oder den Dresdner Musikfestspielen. Dirigenten wie Herbert von Karajan, Karl Böhm, Kurt Masur, Wolfgang Sawallisch, James Levine, Sir Colin Davis, Sir Neville Marriner, Claudio Abbado, Seiji Ozawa, Riccardo Muti, Bernhard Haitink, Lorin Maazel, Georges Prêtre und viele andere haben mit dem Chor zusammengearbeitet.

In Leipzig wirkt der Chor regelmäßig in den Konzerten des MDR Sinfonieorchesters, insbesondere unter dem Dirigat von MDR-Chefdirigent Fabio Luisi, und des Gewandhausorchesters mit.

 

In der Spielzeit 2003/2004 gab der MDR Rundfunkchor zahlreiche Gastspiele, unter anderem mit den Münchner Philharmonikern unter Fabio Luisi (Werke von Schütz und Nono), dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR und dem SWR Vokalensemble unter Sir Roger Norrington (Berlioz: Requiem). Im August und September 2003 weilte der Chor fast einen Monat lang zu Gastspielen in Berlin, London, Wien und Brüssel (Berlioz: Benvenuto Cellini ebenfalls unter Norrington mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR). Weitere Höhepunkte der Saison waren ein Konzert im Vatikan (Beethoven: 9. Sinfonie, unter Howard Arman), in Berlin und Monte Carlo (Berlioz: Requiem, unter Marek Janowski, gemeinsam mit der Rundfunk-Sinfonieorchester und dem Rundfunkchor Berlin sowie dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo) und jeweils eine Aufführung von Mahlers Klagendem Lied zu den Dresdner Musikfestspielen unter Hartmut Haenchen und des Oratoriums Das Buch mit sieben Siegeln von Franz Schmidt in Leipzig unter Fabio Luisi.

 

Die CD-Aufnahme eines Konzertes mit Schönbergs Gurre-Liedern, die 2001 gemeinsam mit dem Berliner Philharmonischen Orchester und dem Rundfunkchor Berlin unter Sir Simon Rattle entstand, wurde mit dem renommierten Grammy ausgezeichnet. Die Einspielung von Rachmaninows Vespers unter der Leitung von Howard Arman, erhielt in der Kategorie "Chorwerke" den Echo-Klassik-Preis 2002.

 

Konzerte im Rahmen des MDR Musiksommers 2004 (Orff: Carmina burana und Dvorak: Stabat mater unter Fabio Luisi, Haydn: Die Jahreszeiten unter Howard Arman) in Magdeburg, Hannover, Rotterdam, Düsseldorf, Luzern und Regensburg (Verdi: Requiem unter Luisi), Dresden (Händel: Der Messias unter Haenchen) und Leipzig (Nachtkonzerte in der Peterskirche unter Howard Arman) markieren einige Stationen des künstlerischen Wirkens des MDR Chores für die Saison 2004/2005.